Containment in Gruppen · contain|ment™

Auch Systeme
brauchen Räume.

Eine Gruppe ist kein Ort, an dem Menschen nebeneinander sitzen. Sie ist ein System, das spricht – in Dynamiken, Spannungen, Rollen und Schweigen. Group-Containment hält dieses System.

Nicht durch Moderation. Nicht durch Agenda.
Sondern durch Raum.

↓  Wie Gruppen funktionieren
Die Logik des Gruppenraums

In Gruppen spricht
nie nur eine
Person.

In jedem Team, jeder Beratungsrunde, jeder Führungsgruppe laufen mehrere Systeme gleichzeitig: Rollen, Geschichte, Status, Loyalitäten – Dynamiken, die niemand ausgesprochen hat.

Diese unsichtbaren Strukturen bestimmen, was gesagt werden kann. Und was nicht. Was entschieden werden darf. Und was unausgesprochen bleibt, weil der Raum nicht trägt.

Group-Containment moderiert keine Meinungen. Es hält nicht die Agenda. Es hält den Raum, in dem ein System sich selbst erkennen kann.

Group-Containment hält nicht die Meinung Einzelner.
Es hält den Raum, in dem ein System sichtbar wird.
Wer diesen Raum nutzt
01
Teams & Organisationen
Wenn ein Team nicht mehr spricht. Wenn Führung den Raum verloren hat. Wenn Entscheidungen verzögern, Verantwortung unklar ist oder Energie gebunden bleibt ohne erkennbaren Grund.

Group-Containment hält das, was aus der Sprache gefallen ist – damit das System wieder Anschluss finden kann.
02
Berater, Coaches & LSB
Wer professionell Räume hält, braucht selbst einen Raum – zur Reflexion, zur Kalibrierung, zur eigenen Grenze.

Intervision, Gruppenreflexion und kollegiale Fallarbeit im Containment-Rahmen: als Berater oder Coach in einem containten Gruppenraum denken.
Ein Pilot ist in Vorbereitung.
Anfragen bereits möglich.
03
Systemische Raumarbeit
Wenn nicht nur die Sprache, sondern auch die Positionen im Raum sprechen sollen. Rollen, Spannungsfelder und Systemdynamiken werden räumlich sichtbar – in einem klar geführten, professionellen Rahmen.

Für Gruppen, die mit anderen Mitteln denken wollen als mit Worten.
Nach Vorklärung.
office@containment.at
Was systemische Raumarbeit meint

Was im Raum steht,
kann im Raum sichtbar werden.

Systemische Raumarbeit versteht Positionen im physischen Raum als Sprache. Was im Gespräch nicht sagbar ist – weil es zu komplex, zu belastet oder zu verdrängt ist – kann durch räumliche Aufstellung sichtbar und damit erst denkbar werden.

Räumliche Sichtbarmachung von Rollen, Dynamiken und Spannungsfeldern.
Kein Heilritual. Keine Familienaufstellung. Keine Therapie.

Diese Arbeit steht in der Tradition systemischer Organisationsaufstellung. Sie ist ein strukturierter Weg, Systemdynamiken mit anderen Mitteln lesbar zu machen – als Ergänzung zu Sprache, nicht als Ersatz für sie.

Im Rahmen von contain|ment™ wird systemische Raumarbeit ausschließlich in einem klar definierten professionellen Auftrag eingesetzt – mit sorgfältiger Vorklärung, strukturierter Führung und definiertem Abschluss.

Systemische Raumarbeit ist eine optionale Methode innerhalb des Containment-Rahmens – nicht dessen Kern. Der Raum trägt auch ohne sie.
Für Berater, Coaches und Lebens- und Sozialberater

Wer Räume hält,
braucht selbst
einen Raum.

Beratung und Coaching sind keine distanzierten Tätigkeiten. Wer einen Raum hält, nimmt auf – Spannung, Dynamik, Rollenmuster, manchmal auch das Leid des anderen. Diese Fähigkeit zur Resonanz ist eine Stärke. Ohne eigenen Rahmen wird sie zur Last.

Containment-fähig sein bedeutet, auf fünf Ebenen präsent zu bleiben – ohne zu verschmelzen, ohne sich zu entziehen.

  • Assoziiert Vollständige Präsenz im Feld des anderen
  • Dissoziiert Innere Ordnung trotz starker Resonanz
  • Metakognitiv Das Eigene klar vom Fremden unterscheiden
  • Metaintuitiv Übernommenes wahrnehmen und zurückgeben
  • Strukturell Den Rahmen selbst als Haltung führen
Ein Pilot ist in Vorbereitung
Gruppenräume für Berater, Coaches und Lebens- und Sozialberater – als Intervision im Containment-Rahmen, als kollegiale Fallarbeit oder als Reflexionsraum für die eigene Praxis – sind in Vorbereitung. Anfragen für geschlossene Gruppen sind bereits jetzt möglich.
Anfrage stellen →
Der Rahmen

Mögliche Räume

Keine Standardformate. Keine Zertifikate. Der Zuschnitt entsteht im Vorgespräch. Jeder Raum beginnt mit einer sorgfältigen Vorklärung.

Raum 01
Group-Containment-Session
90 Minuten. Bis zu 8 Personen. Für Teams, die im Gespräch feststecken – ohne dass klar ist, warum.
1.450 € zzgl. USt
Teams & Organisationen
Raum 02
Systemraum
3 Stunden. Für komplexere Systemfragen, Übergänge oder Situationen, in denen Entscheidungen nicht fallen können.
ab 2.400 € zzgl. USt
Teams & Organisationen
Raum 03
Halbtag für Führungsteams
4 Stunden. Für Führungsgruppen in Transition, Neuausrichtung oder systemischen Konfliktsituationen.
ab 2.400 € zzgl. USt
Führungsteams
Raum 04
Reflexionsraum für Berater, Coaches & LSB
90 Min. bis 3 Stunden. Intervision, Supervision und kollegiale Fallarbeit im Containment-Rahmen. Ein Pilot ist in Vorbereitung.
Auf Anfrage
Berater · Coaches · LSB
Raum 05
Systemische Raum- und Aufstellungsarbeit
Nach Vorklärung. Räumliche Sichtbarmachung von Systemdynamiken, Rollen und Spannungsfeldern in einem klar geführten Rahmen.
Auf Anfrage
Nach Abklärung
Raum 06
Individuelle Workshop-Entwicklung
Maßgeschneiderte Gruppenräume für Organisationen in Transition, für Beraterteams oder als offener Pilot auf Anfrage.
Auf Anfrage
Auf Anfrage

Systemraum und Halbtag für Führungsteams: gemeinsame Untergrenze, der Zuschnitt entsteht im Vorgespräch.
Ganztägige Mandate: 4.400 € zzgl. USt pro Tag.
Reisezeit und Spesen außerhalb Wiens nach Vereinbarung.

Zum Honorar

Was Containment in Gruppen nicht ist

Kein Gruppencoaching.
Keine Therapie.
Kein Training von der Stange.

Group-Containment moderiert keine Diskussion und gibt keine Antworten vor. Es arbeitet weder an Symptomen noch an Gruppenzielen. Es optimiert keine Kommunikationsprozesse und vermittelt keine Kompetenzen.

Es hält den Raum, in dem ein System sich selbst erkennen kann – ohne Vorannahme über das Ergebnis.

Containment in Gruppen ist kein Ergebnis-Format.
Es ist ein Erkenntnisraum.

Seminarisierte Gruppenformate ohne Vorklärung werden nicht angeboten.

Was sich zeigen kann

Was möglich
werden kann.

In einem containten Gruppenraum entsteht nichts Versprochenes. Aber vieles, das möglich wird – wenn der Raum gehalten wird und das System bereit ist, sich selbst zu sehen.

  • Rollen, die nicht mehr passen, werden sichtbar.
  • Dynamiken, die das Gespräch stören, werden denkbar.
  • Entscheidungen, die feststecken, beginnen zu fließen.
  • Verantwortung, die diffus ist, findet ihre Zuordnung.
  • Was niemand auszusprechen wagte, erhält einen Ort.
  • Ein System, das den Anschluss verloren hat, findet sich wieder.

Wir können den Raum halten.
Aber nicht das Ergebnis versprechen.

Gruppenraum anfragen

Ein Gruppenraum
entsteht nicht automatisch.
Er wird geöffnet.

Jeder Gruppenraum beginnt mit einer sorgfältigen Vorklärung: Gruppe, Thema, Kontext, Auftrag. Ca. 20 Minuten. Vertraulich.

Anfrage erhalten.

Ihr E-Mail-Programm öffnet sich in Kürze.
Bitte senden Sie die vorbereitete Nachricht ab – ich melde mich zur Vorklärung.

Oder direkt: office@containment.at

Jeder Gruppenraum beginnt mit einer sorgfältigen Vorklärung.

Ein Gruppenraum entsteht
nicht automatisch.
Er wird geöffnet.

Anfragen für Gruppen, Teams und Beratergruppen
über office@containment.at

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